Ich werde nicht mehr zum Arzt gehen. So habe ich mich beschlossen. Weder als Trotz noch als um jemanden was zu zeigen. Ich hab’s für mich getan. Weil ich daran glaube, dass ich mich selbst heilen kann. Dass mein Körper fähig ist, sich selbst zu heilen. Und weil ich daran glaube, dass wenn ich mit meiner Seele verbunden bin und meinem Körper Aufmerksamkeit schenke, schenkt er mir seine beste Leistung zurück.

Ich war genauso wie jeder andere: Wenn ich krankt war, ginge ich zum Arzt. Mal hatte ich was ganz banal, wie Schnupfen, mal hatte ich was Besonderes, wie Allergien, dauerhafte Rückenschmerzen, unerklärbare Fußgelenkprobleme. Ich ginge zum Arzt sodass er entweder meine Probleme löst oder mich von der Arbeit befreit. Nun, wie bei jedem anderen, auch bei mir gingen die Probleme nicht richtig weg. Nicht ganz. Sie kamen immer wieder zurück.

Als der Wünsch zur Unabhängigkeit präsent war und ich mich auf dem Weg des erweiterten Bewusstseins machte, wurde es mir klarer und klarer, dass man sich bis in die Ewigkeit träumen kann, aber nur die Mutigsten nehmen die Verantwortung in der Hand und machen selber ihre Träume wahr. Letztendlich glaube ich daran, dass ich meine eigene Realität bestimmen kann. Nun, glaube ich wirklich daran, oder will ich nur daran glauben?

Die Zeit kam um diese selbst herauszufinden. Ich beschließe, meine eigene Wahrheit zu folgen und endlich der Mensch zu werden, der ich immer sein wollte.

Ich gehe nicht mehr zum Arzt.

Meine ‚Probleme‘ sind nach die vor da. Die gehen nie weg.

Im letzten Frühling hatte ich zwei Wochen lang mit Atemschwierigkeiten und Augenkratzen zu tun. Dennoch ginge ich nicht zum Arzt. Nachts wachte ich mit dem schrecklichen Gefühl auf, dass die Luft weg bleibt. Dann ginge ich draußen auf dem Balkon und beruhigte mich durch Atem-Übungen. Nach einer Stunde könnte ich mich wieder ins Bett liegen. Meine Rücken tut gerade jetzt dank lange sitzen vor dem Computer wieder weh. Dann stehe ich kurz auf, spiele ein beliebter Song auf Spotify und tanze dazu, bis die Anspannungen befreit sind. Und genau so entstand Silent Dance Movement.

SilentDanceMovement basiert auf vier Elemente: Atem, Selbst-Liebe, Selbstvertrauen, freie Bewegung.

Als ich zu meditieren anfinge, merkte ich, dass ich nicht immer still sitzen kann. Ich musste mich ab und zu bewegen. Eine Art meditatives Bewegen. So begann ich auf meinen Körper zu zuhören. Er zeigte mir, welche Bewegungen er braucht. Was er von mir – von meiner Aufmerksamkeit – verlangt. Diese Bewegungen variieren sich immer wieder und ändern sich von Mal zu Mal. Oft fühle ich, wie diese Bewegungen sich zu einem Tanz entwickeln. Dann gehe ich mit diesen Gefühlen und begebe ich mich komplett in die Bewegungen. Manchmal beliebt es so, in der Stille. Manchmal zeigt sich ein anderes Verlangen – nach Musik. Und manchmal… manchmal begebe ich mich so tief in die Bewegung und in die Musik… dass ich zu Musik werde

 

This is my Truth

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